Ich höre gerade das Ö1-Mittagsjournal. Eine seltsame Nachricht einer Redakteurin: Der US-Präsident besucht nicht Österreich, sondern die EU.
Seltsam, seltsam. Weiterlesen
Ich höre gerade das Ö1-Mittagsjournal. Eine seltsame Nachricht einer Redakteurin: Der US-Präsident besucht nicht Österreich, sondern die EU.
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Die EU hat derzeit den kakanischen Kanzler als Befehlshaber. Als solcher begrüßt er (sein Name sei Schüssel) den amerikanischen Feldherrn in Wien – für ganze 20 Stunden!
Selten war der Kanzler so stolz auf sich und sich!
Das heilige Land im Westen geriet vorige Woche in höchste Verzweiflung: einerseits war der Feiertag „Fronleichnam“, was so viel wie „Leib des Herrn“ heißt, andererseits gab es im Landesmuseum eine Ausstellung zum Thema „Geschichte der Sexualität“. Weiterlesen
„Seid ihr alle da?“ fragt der Kasperl und alle brüllen: „Ja.“
In Kärnten fragt der dortige Hauptmann, der Haider heißt und einstens ganz Europa aufregte, wie viele mehrsprachige Ortstafel die Erwachsenen wollen. So viele, wie der Kanzler will, mit dem der Hauptmann in der Regierung sitzt. Ein bisserl weniger. Oder gar keine. Falls jemand mehr will, gibt’s das gar nicht, weil wir vom Kasperlland reden. Und das heißt diesmal Kärnten.
Für Fremde: Kärnten ist nicht nur ein schönes Land, sondern dort leben auch Nicht-Deutschsprachige. Das sind die Feinde des Kärntner Abwehrkämpferbundes (kein Scherz, den gibt es wirklich), weil ein echter Kärntner nur ein „Deitscha“ sein kann (=Deutscher).
Daher darf es im deutschen Kärnten keine Ortstafeln geben, die den Namen auch auf slowenisch zeigen. Das widerspricht zwar dem Staatsvertrag aus dem Jahr 1955, aber Österreich ist bekanntlich die Aussitzernation Nummer Eins. Nach 60 Jahren wurde das gestohlene Bild von Gustav Klimt seiner Besitzerin zurückgegeben, also haben die Slowenen noch zehn Jahre Zeit, um ein oder zwei Ortstafeln zu bekommen.
Und heute wird also das Volk befragt. Das Ergebnis demnächst hier, im Österreichsplitter.