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Der konsequente Mr. Trump

Neulich habe ich ein interessantes Interview in der ZEIT vom 5. Juni 2026 gelesen.
Polly Toynbee interviewte 1988 Mr. Trump, damals ein eher windiger Geschäftsmann.

Die #ZEIT erinnerte an dieses Gespräch.

 

 

Trump hatte immer einen Plan

In weniger als einer Stunde hatte die Journalistin von Donald Trump erfahren, wie seine Aktivitäten 38 Jahre später aussehen könnten. Etwa, dass unser Donald sich schon damals vorstellen konnte, Präsident der USA zu werden.

1988 kam Donald nach Europa, um für sein Buch – geschrieben von ihm und einem Ghostwriter namens Tony Schwartz – zu werben. Es hieß ‚Die Kunst des Erfolgs‘ und war in den USA ein Bestseller.

Donald hielt es für das beliebteste Buch der Welt, knapp nach der Bibel. Einer seiner Tipps lautete schon damals: Keine Angst vor Übertreibungen!

„Menschen wollen glauben, dass etwas das Größte, das Beste und das Spektakulärste ist, so Trump in seinem Buch.“

Außerdem werde es Krieg geben mit dem Iran. Donald wurde konkret:
„Am liebsten würde ich die Öl-Verlade-Insel Kharg besetzen“, hatte er damals zur Interviewerin gesagt“ Denn der Iran hatte die Amerikaner geschlagen und aussehen lassen wie einen Haufen Narren“.
Womit er wohl die Geiselnahme in der US-amerikanischer Botschaft 1979 meinte.

Die Prophezeiung von Frau Toynbee lautete 1988:
„Donald Trump ist New York: Glitzer, Gier und von einer so kolossalen Ambition, dass sie wahrscheinlich niemals ruhen wird, bis er die Welt beherrscht – was er eines Tages durchaus könnte.“

Sein Antrieb ist gespeist aus Macht, Gier und – Scham! Die USA würden nämlich von anderen Ländern verachtet, herumgeschubst und lächerlich gemacht.
Die USA seien Opfer.
Ich vermute, er meinte das damals so ernst wie heute.

Der Rächer ist da!

Was damals niemand für möglich gehalten hatte, ist heute Wirklichkeit. Trump droht dem Iran immer wieder, jene oben erwähnte Insel Kharg zu besetzen. (Allerdings braucht er dazu Bodentruppen, was seine Beliebtheitswerte noch tiefer sinken lassen würden.)

Sein „Kriegsminister“ #Hegseth ist für solche Abenteuer Feuer und Flamme. (Neulich befand er, dass, wenn es nach ihm gegangen wäre, man die Insassen von Guantanamo sofort erschossen hätte.)

Das Bildungsministerium wurde abgeschafft und der Gesundheitsminister ist ein Verschwörungstheoretiker. Seinen „Erkenntnissen“ zufolge verursachen Impfungen zum Beispiel Autismus, Krebs und Masern.

Wir haben es offensichtlich mit einer Truppe lachhafter, mächtiger und skrupelloser Männer zu tun. Polly Toynbee fasst es in der #ZEIT so zusammen:

„Aus Trumps Widersprüchen ergibt sich eine komplexe Persönlichkeit, findet Toynbee noch heute. ‚Er ist ein höchst monströser Mann und doch kein flacher Charakter‘. Er mag primitiv in seiner Ausdrucksweise sein, aber nicht in seinen Unterströmungen. … Sein Wahnsinn hat Methode. … Er ist einfach zu beobachten – und schwer zu verstehen.“

Was leider bisher kein bisschen dabei hilft, seine Politik zu verhindern.

PS: Trump hat soeben seinen 80. Geburtstag gefeiert und den Großangriff auf den Iran wieder einmal auf später verschoben.
Aber dann!!!

 

 

 

Die Irren sind (noch) über uns

Die Irren über uns

Die Irren über uns

In den 1950er Jahren gab es einen interessanten Film mit dem Titel:
Die Mörder sind unter uns.
Der Regisseur hieß Wolfgang Staudte und es ging um alte Nazis, die unerkannt und friedlich im Deutschland nach dem Krieg lebten.Im neuen Jahrtausend leben die Irren über uns: Trump, Netanjahu, Putin, Khamenei etc

 

 

Im Namen Gottes – oder so

„Zwei Dinge sind unendlich: die Dummheit der Menschheit und die Unendlichkeit des Alls. Beim All bin ich mir noch nicht sicher.“

Diese Aussage stammt angeblich von Einstein und trifft jedenfalls den Zustand der menschlichen Vernunft bestens.
Das Volk verblödet.
Bei #Putin und #Khamenei kann man als Entschuldigung anführen, dass die beiden in einer Diktatur herrsch(t)en, bei #Trump, #Netanjahu und #Bolsonaro (inzwischen hinter Gittern) wird es schwieriger.

Die wurden vom Volk gewählt!

Die Mehrheiten dieser Länder entschieden sich für (An)Führer, die entweder blitzgescheit oder … nicht so gescheit sind. Der eine Führer heißt #Netanjahu, der andere #Trump.

Diese Erkenntnis trifft auf #Netanjahu nur teilweise nicht zu. Er weiß, was er tut. Vielleicht weiß das sogar #Trump. Falls er es nicht vergessen hat. Beiden geht es um Geld und Vermögen.

Vermögen meint hier vor allem, dass diese Männer alles vermögen können, was ihnen in den Sinn kommt.
Und dieses Vermögen machen sie zu Geld.

#Gaza besetzen? Zölle bestimmen? Kein Problem, wenn man nur schlau genug ist. Ob die Aktionen etwas bringen, ist zu bezweifen. Womöglich kehren sie als Bumerang zu den Werfern zurück.

Noch ist es nicht so weit.

Noch diskutieren demokratische Staaten, wie sie #Trumps permanente Kehrtwendungen in den Griff bekommen können.
Und politisch Engagierte versuchen, die Morde in Israel und dem Gazastreifen in eine ausgewogene Theorie zu integrieren.
Faschismus oder Notwehr?
Terror oder Befreiungskampf?
Genozid oder Völkermord?

Den Toten ist es gleichgültig, woran sie gestorben sind.
Sie sind einfach tot.
Die Betroffenen kommen bekanntlich selten zu Wort.
Vor allem, wenn sie tot sind.
Sie stören höchstens die komplizierten Argumentationslinien der hiesigen „Intellektuellen“, die bekanntlich über alles Bescheid wissen, vor allem, wenn die Fakten weit weg sind.
Wer ihren Sätzen folgt, hat als Ergebnis meistens Kopfschmerzen.

Wenige Erkenntnisse. Von Ausnahmen abgesehen!
Etwa Dokumentationen wie diese, die den Aufstieg der Faschisten in Israel zeigen.
Ja!
Auch Israel hat seine Faschisten
. Die sind kein Privileg des Westens.

Ich erinnere mich an eine Stelle in dem Buch eines (jüdischen) Autors, der ungefähr meinte:
„Solange wir Juden keine Mafia und keine Kriminellen haben, werden wir nicht anerkannt werden.“
Das war ironisch gemeint, aber nun haben sie sogar einen Faschisten als Innenminister in Israel!

Im Osten blicken Irre auf das Volk hinunter und streiten darüber, wem Gott welches Land geschenkt hat. Der demokratische Gottesstaat Israel oder der autoritäre Gottesstaat Iran:
Welcher Gott hat Recht?

Im Westen blicken Verrückte auf die Wirtschaft und ihr Wachstum. Sie haben auch einen Gott – und der heißt Kapital. Ihm unterwirft sich das Volk ergeben wie im Osten #Jahwe und #Allah.

Da und dort grummelt es. Frauen im Iran, früher Persien, werfen ihre Schleier ab. Nur mehr 30 Prozent der Menschen dort sind gläubige Muslime.

In #Israel wehrt sich etwas, das in den Medien #Zivilgesellschaft genannt wird, gegen die Abschaffung der Demokratie.

In Brasilien sitzt Bolsonaro in Haft oder darf nur mit Fußfessel nach Hause.
In Ungarn gibt es Widerstand gegen das Verbot der Pride-Parade.
Orban wurde abgewählt.
Davon träumen die Völker andernorts.

Aber wer weiß?
Vielleicht sind in naher Zukunft Trump, Putin, Khamenei II (so er noch lebt) Vergangenheit?

Wir dürfen hoffen!

Die westliche Wertegemeinschaft

Persische Studentinnen vor der Zeit der Mullahs

Persische Studentinnen vor der Zeit der Mullahs

In der ZEIT erschien am 23. Juni 2025 ein wunderbar sachlicher Artikel von Bernd Ulrich zum Iran und unserer „westlichen Wertegemeinschaft“.
https://tinyurl.com/2uz6un5m 

Hier eine Zusammenfassung der wichtigsten Argumente und Erinnerungen.

 

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Mullah wird Landeshauptfraustellvertreter!

In #Niederösterreich, wo alle Niederösterreichisch sprechen, geht ein neuer Geist um: Ein Mann aus dem Iran, übersetzt dem Land der Arier, wird Stellvertreter der Landeshauptfrau!

Darum gratulieren wir zum iranischen Neuen Jahr, das hoffentlich gebührend von allen Niederösterreichern gefeiert werden wird.

 

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