Über mich

Foto Erich LedersbergerIch war lange Zeit Lehrer, ausgebildet für „wirtschaftliche Fächer“ wie Rechnungswesen und Betriebswirtschaft. Das Thema Ökonomie finde ich nach wie vor interessant, allerdings nicht so, wie es meistens unterrichtet wird.

Mein „Thema“ war Bildung. Am besten für alle. Die Welt verstehen – und die Menschen.

Deshalb habe ich auch Psychologie studiert, Philosophie, Publizistik und Medienwissenschaften. (Das hieß damals noch Theaterwissenschaften, immerhin gab es einen wunderbaren Vortragenden für Film.)

Abgeschlossen habe ich keine dieser Studienrichtungen – mir gefielen allerdings ihre Erkenntnisse, die mein Leben bereicherten.
Hans Strotzkas Vorlesungen waren so hilfreich für mich wie die Bücher von Heinrich Böll, Kurt Tucholsky oder Sigmund Freud.
Es war eine schöne Zeit.

Zu schreiben begonnen habe ich spät, wenn man von Filmkritiken und pädagogischen Texten absieht.

In den 80er Jahren des vorigen Jahrhunderts (wie das klingt!) erschienen einige Bücher, Theaterstücke und Hörspiele:

  • Ende der Salzstreuung – Glatteisgefahr (Gedichte im Eigenverlag mit Herbert Link)
  • Alles im Lot – Gedichte und Kurzgeschichten im Verlag Frischfleisch & Löwenmaul (mit Herbert Link)
  • Wiener Brut – Satiren über Wien, im Verlag rororo
  • Gerhard Weiner wäre nicht tot – Theaterstück, gemeinsam mit Uwe Bolius, als Hörspiel vom ORF produziert
  • Das Friedensspiel – Hörspiel, produziert vom ORF in der Regie von Götz Fritsch
  • Ein Autor sieht rot und besetzt das Theater – Theaterstück, uraufgeführt im Kabarett Niedermair, Regie: Gerhard Ruiss

Im 3. Jahrtausend erschienen:

  • Schnitzel mit Beilage – Satiren und Kurzgeschichten, im Eigenverlag
  • Maria fährt. – Die Geschichte einer Frau, die ihren Mann verlässt und zu ihrer Tochter nach Venedig fährt. Eine letzte Reise, wie sie glaubt.
  • Filzbuch 01 – Satiren aus der Welt und Österreich
  • Ich bin so viele – Sieben Kurzerzählungen über sieben Menschen

Weitere Arbeiten, auszugsweise:

  • Monatliche Kolumne für den „innsider“, Innsbrucker Programmzeitschrift, seit 2003
  • Redaktion und Schreiber für das HUM-Magazin, ein digitales pädagogisches Magazin für Lehrerinnen und Lehrer
  • Hörspiele und Sketches für Radio und Fernsehen (zB DRS, NDR, ORF)

Warum Kakanien?

Kakanien nannte Robert Musil jenes seltsame Land, das zwar keinen Namen hatte, aber dafür einen König und einen Kaiser, vereint in einer Person.

“Kakanien war der Staat, der sich selbst irgendwie nur noch mitmachte. Und darin war Kakanien, ohne dass die Welt es schon wusste, der fortgeschrittenste Staat.”

So heißt es im “Mann ohne Eigenschaften” über dieses Land. Und die Globalisierung war noch nicht einmal erfunden!

Kakanien ist überall.
Ein österreichisches Virus, gegen das keine Impfung hilft.

Hier können Sie mich umgehend kontaktieren, wenn Sie in Sorge sind um die kakanische Weltherrschaft.