Westi vulgo Hojac

Es wächst zusammen, was zusammen gehört, sagte ein deutscher Politiker einstens, als Westdeutschland den fremden Nachbarn Ostdeutschland schluckte. Damals waren sie noch nett zu einander und nannten das „Wiedervereinigung“.Österreich war zwar niemals mit Italien vereint, wenn man von den Urlauben in Caorle & Co absieht, aber was der Berlusconi kann, schafft auch unser Intschenör, der Herr Westenthaler.

[Der Mann ist Vorsitzender oder sowas í„hnliches beim BZÖ, einer Partei, deren Namen niemand kennt, die aber von Kärntnern noch immer begeistert gewählt wird, weil der oberste Chef Jörgi Haider, ein echter Kärntner aus Oberösterreich, heißt.]

Jedenfalls hat der Herr Westenthaler, despektierlich auch Westentaschler genannt, weil er den Koffer vom Jörgi so brav getragen hat, ein wenig aufhorchen lassen, als er wegen falscher Zeugenaussage verurteilt wurde. Das Urteil sei von „roten Staatsanwälten“ gefällt worden und ein Zeichen der staatlichen Verfolgung, der er seit Jahren ausgesetzt sei. Er berief auf der Stelle und deshalb ist das Urteil nicht rechtskräftig.

Obwohl der Arme ständig verfolgt wird, ist er seit kurzem nicht mehr Spitzenkandidat des BZÖ. Hat natürlich nichts mit dem (Fehl)Urteil zu tun, sondern zeigt bloß von der ausgeklügelten Strategie des Jörgls, äh, natürlich des Vorsitzenden Westenthalers. Der Jörg hat nämlich gesagt, es gibt demnächst eine große Überraschung, was den Spitzenkandidaten für die Nationalratswahl angeht.

Er, der Jörgi, kenne ihn, aber er sage niemandem, wie er heißt. Nicht einmal dem Westenthaler, der irgendwie Vorsitzender ist. So geht das halt zu in einer demokratischen Partei.

Und nun beginnt das große Rätselraten: wer ist der geheimnisvolle Unbekannte? Eine Frau ist es gewiss nicht, denn mit denen hat der Jörgi schon öfter Schiffbruch erlitten. Die Heide Schmidt hat eine eigene Partei gegründet, die Frau Gastinger ist vor der letzten Wahl aus der Partei ausgetreten, auf die Weiber ist kein Verlass, das weiß ein echter BZÖ-ler.

Hier weiß nicht einmal Kakanien mehr Rat und muss raten:
Ist es der Karli-Heinzi, weil er als Manager von Julius Meinl so erfolgos war?
Oder der Pepi Hickersberger, der die österreichische Nationalmannschaft bei der EM immerhin zur Teilnahme führte?

Oder heißt der Unbekannte schlicht und einfach Jörgi?

Alles ist möglich und nix ist fix.
By the way, wie wir Jungen sagen:

Wie wär’s mit Reinhard Fendrich?
Oder doch … nein, nicht! Hilfe!

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