Immer öfter musste er beobachten, dass engagierte Menschen die Schule verließen, manche, indem sie geistig das Weite suchten und bloß körperlich anwesend blieben, manche, indem sie das auch körperlich, also ganzheitlich machten. Weiterlesen
Archiv der Kategorie: Kunst und Kultur
Das Attentat, Satz 73 – 83
Schon lange war er – als pragmatisierter Beamter – von illegalen Drogen auf legale umgestiegen. Er trank und rauchte, was das Zeug hielt. Die Anordnung, dass das Rauchen innerhalb der Schule verboten sei, auch im Lehrerzimmer, steigerte seinen Missmut zu unbestimmter Wut. Weiterlesen
Das Attentat, Satz 65 – 72
Er brach sein Theologiestudium ab und begann ein Lehramtsstudium. Welches, war ihm gleichgültig, aber Germanistik erschien ihm zumindest einigermaßen interessant. Vielleicht war das die perfideste Rache an seinen Eltern: Er beschloss, ein Kleinbürger zu werden und nahm die Stelle eines Lehrers an.
Das Attentat, Satz 59 – 64
Es war ein angenehmes Studium, vor allem, weil es keine überfüllten Hörsäle gab. Hartmut ging sogar zu Prüfungen und bestand sie, bisweilen mit Auszeichnung. Die Zeignisse zeigte er dann seinem Vater, der sie kopfschüttelnd betrachtete. Weiterlesen
Osterfriede
Weil mir dieses Jahr zum Thema Ostern rein gar nix eingefallen ist, hier eine kurze Geschichte, die zumindest am Schluss auf diese Feiertage hinweist:
Der Zufall ist (k)ein Wunder. Eine Geschichte von Sex und Software. Enthalten in „Ich bin so viele“.
