Kurz-ÖVP: Zukunftsplan für Europa fertig!

Strand mit (noch) Meer

Weniger Meer ist mehr!

Gewöhnlich gut informierte Kreise haben uns die sensationellen Pläne der neuen Kurz-ÖVP zugespielt. Es geht nicht nur um die Schließung muslimischer Kindergärten!

Keine Frage, dass die Kurz-Party (früher: Partei) eine begeisterte Mehrheit in Österreich finden wird, Atlantropa steht vor der Tür.

 

 

 

Keine Tote mehr im Mittelmeer

Um die Zukunft zu retten, greift Kanzler in spe #Kurz auf einen alten Plan zurück: die allmähliche Austrocknung des Mittelmeeres!

Der deutsche Architekt Hermann Sörgel entwickelte ab 1928 dieses humanistische Projekt, das Afrika und Europa vereinen sollte wie 1989 die BRD mit der DDR.

Der Grundgedanke ist simpel. Man braucht bloß einen ziemlich dicken Damm bei Gibraltar zu bauen, damit kein Wasser vom Atlantik ins Mittelmeer fließen kann. Sörgel rechnete mit einem 2,5 Kilometer breiten Fundament und 300 Meter Höhe des Dammes.

Der könnte in heutigen Zeiten als Bungee-Jumping-Hit genutzt werden und würde die Attraktivität Europas noch weiter steigern.

Um die Sache zu vereinfachen, soll das Mittelmeer durch einen weiteren Damm zwischen Sizilien und Tunesien geteilt werden. Durch die Verdunstung verschwindet das Meer in wenigen Jahren und macht Platz für blühende Landschaften.

Wie zu erwarten prostestierte Italien bereits im Vorfeld, weil es um seine Einnahmen aus dem Venedig-Tourismus fürchtet, aber der Kurz’sche Fortschritt ist nicht aufzuhalten.

Selfie mit Meer

Selfie mit noch vorhandenem Mittelmeer

 

 

Minister skeptisch

Allerdings gibt es auch in der Kurz-ÖVP Zweifler wie Innenminister Sobotka. Er befürchtet einen Flüchtlings-Tsunami, weil kein Mensch mehr ertrinken kann, sondern höchstens verhungern. Damit wäre die österreichische Polizei am Brenner und in Spielfeld total überfordert.

Der Kanzler in spe überlegte kurz, den Minister zu entlassen, aber er konnte ihn sachlich überzeugen: An Land ist Platz für einen tollen Zaun. Angeblich hat Präsident Trump seine Unterstützung für einen Bau zugesagt, weil die USA ihre Technologie an der Grenze zu Mexiko gerne anderen, ebenfalls freiheitsliebenden Völkern zur Verfügung stellt.

Auch der Landwirtschaftsminister befürchtet unzumutbare Konkurrenz durch die Zunahme an fruchtbaren Boden in Ägäis und um die Balearen. Österreichs Bauern und der Raiffeisenkonzern seien dadurch gefährdet. Dazu steht eine Antwort des Bald-Kanzlers noch aus.

Nur der Finanzminister ist begeistert, allerdings unter der Voraussetzung, dass es zu keiner Vermögenssteuer kommt. Er habe keine Lust, sein Vermögen, das er durch gewissermaßen legale Aktionen in Malta erworben hätte, zu versteuern. Er freue sich jedenfalls, die Insel dann mit dem Auto erreichen zu können.
Siehe den KURIER-Artikel vom 26. November 2014.

 

Religiöse Kindergarten werden geschlossen!

Nicht so super läuft derzeit die Forderung nach Schließung andersartiger, sozusagen kulturfremder  Kindergärten.

Die „Zeugen Jehovas“  in Österreich sind zwar als Religionsgemeinschaft anerkannt, haben aber glücklicherweise keine Kindergärten. Mit ihnen gibt es keine Probleme – abgesehen von der unseligen Impfpflichtdebatte. Die Zeugen Jehovas weigern sich bekanntlich, sich und ihre Angehörigen zu impfen.

Aber in Wien gibt es muslimische Kindergärten, die seien laut Kurz ein „Problem“.

Kein Wunder, dass die Kurz-ÖVP in dieser üblen Stadt nicht einmal 10 Prozent Wählerinnen und Wähler hat! Das sei ein Skandal und daher müssen diese religiösen Kindergärten geschlossen werden.

Selbstverständlich nicht die katholischen, sie gehörten zu Österreich wie das Kreuz in den Schulklassen.

In diesem Sinn: ein herzliches Grüß Gott und eine schöne Woche
euer
Erich Ledersberger

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