Sommersonnenwende

Die Nächte werden wieder länger – und die Nachrichten immer seltsamer. Wer heute das Programm des ORF verfolgte, erfuhr: Das Klima  hierzulande nähert sich dem mediterranen an. Weil ab Temperaturen von 26 Grad Celsius die Leistung um 30 bis 70 Prozent nachlässt, schlägt ein Arbeitsmediziner vor, dass wir besser um 6 Uhr morgens zu arbeiten begännen. Mittags wäre dann Schluss, worauf wir uns ins Bad begeben könnten.

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Um einen Hautkrebs zu produzieren?
Manchmal zweifelt der einfachste Mensch – zB ich – an der Wissenschaftlichkeit der Wissenschaft.

Intschenör Hojatsch vulgo Westenthaler lässt ausrichten, dass das Tierschutzgesetz viel zu milde sei. Vierkommafünf Stunden ununterbrochener Transport sei tier- und menschenfeindlich. Maximal zwei Stunden adäquat.
Das BelustigungsZentrum Österreich  (=BZÖ) als Gutfreund von Mensch und Tier?
Wo soll das alles enden?

Hormonpapst Huber, kurz HH genannt, „rudert zurück“, wie das neuerdings heißt. Das Wundermittel gegen Krebs – eine Zeitung namens „News“ versprach wunderbare Folgen des Mittels – sei kein Wunder, sondern bloß ein Mittel, das keine Wunder verspricht.

Kein Wunder, dass niemand mehr an Politik interessiert ist.
Selbst wenn sie sich als Medizin verkleidet.

Es ist an der Zeit, dass Politik sich neu definiert.
(Klingt gut. Oder?)

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