Politik und Fußball – eine Zwischenbilanz

Sport ist immer (auch) Analogie, besser: Spiegelbild der Gesellschaft und der Politik. Erinnern wir uns an die Olympischen Spiele der NSDAP und Leni Riefenstahl, die in aller künstlerischer Unschuld einen Werbefilm für die Massenmörder drehte und später nicht daran erinnert werden wolllte.Denken wir an jene von München, als Terroristen das Olympische Dorf überfielen.
Oder an die friedliche Fußball-WM 2006 in Deutschland.

Fußball ist eine Art Gleichnis für die Welt. Oder die EU.

Der vorläufige Schluss der EM 2008 lässt Folgendes zu:
Neutralität ist der Anfang vom Ende.

Bisher sind in erster Linie Nationen ausgeschieden, die sich neutral bezeichnen:
Schweiz, Österreich und Schweden.

Und viele Neutrale haben es gar nicht geschafft, in die EM zu kommen:
Norwegen und Irland beispielsweise. Von Mexiko wollen wir gar nicht reden, weil die nur indirekt zur EU gehören.

Mit anderen Worten:
die Neutralität gehört abgeschafft. Weil Österreich sonst niemals eine EM gewinnen wird.

Wie Schweden, Norwegen und Irland.

In diesem Sinn: bekennt Farbe – neutral sein gilt nicht!

Ihr Professor Ulrich von der Uni Kakanien

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