Wenn alle Menschen Frauen wären

Dann gäbe es vorgestern bereits eine österreichische Regierung.

So analytisch argumentiert eine Stadträtin der ÖVP in Wien und beweist, dass Politkabarett keine Männersache ist. Mann und Frau stellen sich also vor, dass Frau Rauch-Kallat, Frau Gehrer und Frau Haubner auf der einen Seite sitzen und auf der anderen Frau Dohnal, Frau Glawischnig und Frau Prammer.

Wer kann sich eine Koalition dieser Damen vorstellen?

Sie wäre so erfolgreich wie eine Koalition zwischen den Herren Bartenstein, Haider und Schüssel auf der einen Seite und den Herren Gusenbauer, van der Bellen und Cap auf der anderen.

Denn: es trennt uns Menschen weniger das Geschlecht als vielmehr das Geld, liebe Frau Stadträtin. Und damit die Macht. Das sollten wir alle wissen, nach Jesus und Karl Marx. Zumindest nach einem Studium.

„Wozu haben wir dich denn studieren lassen?“ fragte mein Vater, wenn ich gar zu dumme Behauptungen machte. Die Frage stellt sich heute bei fast allen Politikern. Und leider auch Politikerinnen.

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