Wer will schon glücklich sein?

Wenn Grünen fad ist: Peter Pilz am Stammtisch

Da schaut der Weihnachtsmann!

Abgesehen von einem alten Grünen, dem Peter Pilz. Der möchte, dass Grüne am Stammtisch diskutieren! Fernab der Mahü-Blase!

Und mehr über soziale Gerechtigkeit reden. Keine Ahnung, der Typ:
„Vielleicht ist ihm fad.“

 

 

 

Soziale Gerechtigkeit bringt Glück

Der britische Ökonom Richard G. Wilkinson ist, gemeinsam mit Kate Pickett, Autor des Buches „Gleichheit ist Glück: Warum gerechte Gesellschaften für alle besser sind“.

Im Interview mit der Wiener Zeitung erklärt er in gebotener Kürze, warum das so ist.

In einer Welt, in der das so genannte Starke – meistens der starke Mann, aber auch, wie Margret Thatcher zeigte, die starke Frau – gewinnt, gibt es kein Vertrauen. Dort ist jeder jedes Feind. Beziehungsweise der Mensch des Menschen Wolf, wie das der Philosoph Thomas Hobbes einst ausdrückte. Das betrifft anfangs „nur“ die so genannten „unteren Schichten“, heute vornehm „bildungsfern“ genannt. Mittelfristig sind davon auch die „höheren Schichten“ betroffen.

Richard G. Wilkinson im Interview in der Wiener Zeitung vom 17. Dezember 2016:
„In einer sozial gleicheren Gesellschaft geht es nicht nur den Ärmsten der Armen besser, sondern es profitieren 90% der Bevölkerung.“

Leider hat die Sozialdemokratie diese Frage nicht behandelt:
„Tony Blair und New Labour in Großbritannien waren am Thema der sozialen Ungleichheit nicht interessiert. In anderen europäischen Ländern war es sehr ähnlich. Das hat es den Populisten leicht gemacht, sich als Anwalt der ‚einfachen Leute‘ zu präsentieren.“

 

Gräben zu, und d‘runt bist du!

Die Grünen wollen es offenbar der Sozialdemokratie gleich tun. Nachdem Peter Pilz gefordert hatte, dass die ehemals alternative, derzeit brave und artige Partei sich intensiver mit dem Thema soziale Gerechtigkeit beschäftigen soll, bekam er einen Rüffel.

„Da hat wohl jemand Angst vor der eigenen Bedeutungslosigkeit“, argwöhnte weit unter der Gürtellinie die FPÖ. Pardon, falsch: der Bundesgeschäftsführer der Grünen, Herr Wallner.
Und weiter: „Er überlegt sich, in welches Wadl beiße ich in den nächsten Wochen, um eine Schlagzeile zu produzieren?“

Mit diesem Stil sei man, führte der grüne Bundesgeschäftsführer aus, heute nicht mehr erfolgreich. Er meinte damit leider nicht sich selbst.

Die Parteichefin Glawischnig trat noch etwas nach und meinte: „Vielleicht ist ihm (Peter Pilz, Anm. d. A.) fad.“

Außerdem hätte er für den Wahlkampf von Van der Bellen nicht einmal gespendet.  Für diese Aussage entschuldigte sie sich bald darauf, denn sie war – falsch.

Zum Abschied noch ein Zitat des damaligen Geschäftsführers in der Presse:
„Es gibt keine Trennlinie mehr zwischen links, konservativ und Mitte“.

Das empfinden die Menschen am Stammtisch, die etwas außerhalb der Fußgängerzonen wohnen, wohl anders.

Solange in der Mitte und links alles eins ist, wählen sie notgedrungen rechts.

So, und jetzt ist Schluss mit den Konflikten, Gräben zu und durch!
Wir rufen den allgemeinen Weihnachtsfrieden aus, danach wird alles gut!

PS: Der neue Bundesgeschäftsführer Luschnik löste am 16. Dezember Herrn Wallner ab. Und erhielt gleich 100% der Stimmen! So sehen Erfolge aus.

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